Nach dem Aufstieg des World Wide Webs in den 1990er Jahren, kam es schrittweise zu einem Wechsel von der traditionellen hin zu einer digital geprägten Mediennutzung. Mit dem Einfluss von COVID-19 auf unser tägliches Leben hat dieser Wandel rasant an Geschwindigkeit zugenommen. Im Mai 2020 verbrachten die Menschen durchschnittlich 7,5 Stunden auf ihren digitalen Endgeräten (Smartphone, Computer, Tablet, etc.). Diese Statistiken beeinflussen nicht nur die Medienwahl erfolgreicher Marken, um ihr Publikum zu erreichen, sondern auch die Umsetzung, in der sie dieses tun.

Eine kraftvolle, digitale Präsenz ist für erfolgreiche Marken essentiell. Es stellt sicher, dass Menschen Ihr Unternehmen oder Produkt 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche, 365 Tage im Jahr abrufen können. Jedoch ist die reine digitale Präsenz nur ein Anfang. Die Gewährleistung einer responsiven Corporate Brand Identity, die den digitalen Anforderungen entspricht, ist der eigentliche Motor für den Onlineerfolg Ihres Unternehmens. Die Top-500 Unternehmen ändern derzeit nicht nur ihre Corporate Brand Design Elemente, sondern auch die Anwendung dieser. Die wesentlichen der größten Trends, auf die wir gestoßen sind, haben wir hier für Sie zusammengestellt.

Sind Sie neugierig, inwiefern Ihre Corporate Brand Identity die digitalen Anforderungen erfüllt?

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1. Vereinfachung

In der Welt der Marken sehen wir momentan einen Trend hin zu einfachen und klaren Logo Designs. Diese sind minimalistisch und können leichter über alle Kanäle verwendet werden. Marken tendieren vermehrt dazu, von komplexen Logos mit 3D-Effekten (Glühen, Schlagschatten, Prägung) Abstand zu nehmen. Stattdessen entscheiden sie sich oft für ein schlichteres Design. Das Ergebnis ist ein klares Logo ohne überflüssige Elemente, die vom Markennamen ablenken. Außerdem verbessert ein minimalistischer Ansatz die Lesbarkeit, was für eine zuverlässige Anwendung auf allen digitalen Kanälen entscheidend ist. Ein gutes Beispiel dafür ist das jüngste Rebranding von Volkswagen. Schauen Sie sich einmal genauer an, wie sich hier das Logo und die Corporate Identity verändert haben.

Wenn Sie die älteren Logos von Volkswagen genauer betrachten, entdecken Sie ein mehrdimensionales 3D-Design mit vielen Details. Im Jahr 2019 hat Volkswagen sich jedoch dazu entschieden, das komplette Design des Logos zu ändern, indem ein klares Design mit kontrastreicheren Farben eingeführt wurde. MasterCard, Starbucks, YouTube, BMW und Warner Bros sind weitere Beispiele für bekannte Marken, die ihr Logo in ein schlichteres Design geändert haben.

2. Responsives Branding

Responsives Webdesign ist ein Thema, das in den letzten Jahren viel Aufmerksamkeit erhalten hat. Aber wie sieht es mit einem responsiven Branding aus? Ein Logo sollte in der Lage sein, sich an alle digitalen Formate anzupassen, egal ob jemand Ihre Website auf seinem Tablet, Smartphone oder Desktop besucht. Genau das stellt ein responsives Branding sicher – Intelligente Logo- und Markenelemente, die sich an alle Bildschirmgrößen anpassen. Wenn Ihre Marke also responsive sein und damit den digitalen Anforderungen an eine Marke entsprechen soll, dann sollte dieses Thema ganz oben auf Ihrer Agenda stehen. Im Folgenden finden Sie einige Marken, die über solch ein Logo-Set verfügen, das für alle Arten der digitalen Nutzung geeignet ist.

3. Kräftige Schriftschnitte und auffallende Kontrastfarben

Im vergangenen Jahr haben wir eine deutliche Umstellung von kursiven und hellen Logos zu kräftigeren Schriften festgestellt. Das Ergebnis ist immer ein Logo mit einem klaren Statement und ausgezeichneter Lesbarkeit. Selbst in kleinen Formaten und auf kleinen Bildschirmgrößen ist das Logo sauber und klar dargestellt. Zwei Beispiele für Marken, die ihre Schriften kräftiger und kontrastreicher gestaltet haben, sind Slack und DuPont. Außerdem ist es wichtig, dass die Farbpalette Ihrer Marke genügend Kontrastfarben aufweist, da dies die Lesbarkeit zusätzlich verbessert.

4. Querformatige Logos mit einem charakteristischen Element

User erinnern sich mit 89% höherer Wahrscheinlichkeit an Logos, die in der traditionellen oberen linken Position Ihrer Kommunikationskanäle gezeigt werden, als an Logos, die auf der rechten Seite eingefügt sind. Dieses Layout funktioniert am besten mit linearen Logos, da der Platz in diesem Bereich aufgrund von Menüs, Such-Widgets, Sprachvarianten der Website usw. begrenzt ist. Wir haben festgestellt, dass führende Marken meistens verschiedene Varianten ihres Standard Logos erstellen, um diesen Anforderungen gerecht zu werden. Das bedeutet auch, dass es wichtig ist, darüber nachzudenken, wie Ihr Logo gut zu den App-Icons passt. Der beste Weg, dieses zu tun, ist ein klares Icon, das unabhängig vom Rest für Ihr App-Icon und andere Profilbilder wie z.B. in sozialen Medien verwendet werden kann. Ein spezielles, wiederkehrendes Element stärkt und erhöht den Wiedererkennungswert Ihrer Marke. Unbewusst verbinden die Menschen dieses charakteristische Element mit Ihrer Marke, was sich positiv auf die Bekanntheit Ihrer Marke auswirkt und dazu beiträgt, dass sie eine Top-of-Mind Position erreicht.

5. Bilder, die den digitalen Anforderungen entsprechen

Es gibt viele verschiedene Bildschirmgrößen, und Sie müssen sicherstellen, dass Ihr Bildmaterial mit allen möglichen Größen kompatibel ist. Wenn Sie Bilder für Ihre Bildbibliothek sammeln oder erstellen, ist es wichtig sicherzustellen, dass die Bilder breit sind und auf beiden Seiten zusätzlichen Platz haben. Achten Sie auch darauf, dass sich das „Thema“ der Bilder in der Mitte befindet. Auf kleineren Geräten werden Bilder vertikal (in der Breite) und kaum horizontal (in der Höhe) beschnitten. Wir empfehlen die Durchführung von Tests an mehreren Geräten, sollten Sie neue Bilder verwenden. Zusätzlich ist es wichtig zu berücksichtigen, dass zur Unterstützung Ihrer Marke die richtige Anwendung von Bildern ausschlaggebend ist. Ein weiterer Tipp ist, dass Ihre Bilder das Ziel Ihres jeweiligen Kommunikationsanlasses unterstützen sollten. Wenn z.B. die Conversion auf Ihrer Website eine wichtige Rolle spielt, kann die Verwendung eines Bildes, auf dem eine Person in Richtung eines Button oder eines Call-To-Action blickt, einen großen und positiven Einfluss auf die Conversion Rate haben.

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