Kernkompetenzen der Markenführungstechnologien

Maarten Evertzen | 27 Oktober 2022

Die Grundpfeiler eines überzeugenden Markenerlebnisses sind in der heutigen Welt im Grunde nach wie vor die gleichen wie immer.  Trotz sich verändernder Märkte und Verbraucherverhalten bestand eines der Hauptziele von Marken schon immer darin, eine tiefe Verbindung zu den Menschen herzustellen. Was sich jedoch stark verändert hat, ist die Art und Weise, wie Marken diese Verbindung herstellen. Neue Kommunikationskanäle und Technologien wurden wie am Fließband auf den Markt gebracht, und jeder verspricht, besser und schneller zu sein als die vorherigen. All diese neuen Kommunikations- und Verbindungsmöglichkeiten haben das Management und die Performance von Marken stark unter Druck gesetzt.

Technologien zur Markenführung haben entscheidend dazu beigetragen, dass sich Marken an diese sich ständig weiterentwickelnde Landschaft anpassen können. Die Kernfunktionen haben sich von der einfachen Speicherung von Marken Assets- wie in der frühen Version des Digital Asset Management (DAM) Systems- zu einem Ökosystem entwickelt, das mit anderen Funktionen im Markenmanagement integriert werden kann.

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"Die Kernfunktionen haben sich von der einfachen Speicherung von Marken Assets zu einem Ökosystem entwickelt, das mit anderen Funktionen im Markenmanagement integriert werden kann."

Digital Asset Management (DAM) 

Digital Asset Management (DAM, auch bekannt als Markenportal oder Medienbibliothek) zum Rückgrat der Technologien für die Markenführung entwickelt. Es hat sich von einem zentralen Speicherort zu einem Motor entwickelt, der personalisiertes Marketing ermöglicht und gleichzeitig die Markenkonsistenz garantiert. Darüber hinaus macht es Unternehmensinvestitionen in Marketing-Assets rentabler, ermöglicht Mitarbeitern, die Markendokumente und Touchpoints erstellen, ein effizienteres Arbeiten und stellt sicher, dass das Unternehmen seinen rechtlichen Verpflichtungen bezüglich der Inhalte nachkommt. Bei Bedarf kann all das über mehrere Regionen und Sprachen hinweg erfolgen. Das DAM ist das Herzstück der digitalen Asset-Lieferkette eines Unternehmens und wird auch zukünftig das zentrale Element der digitalen Erlebnisplattformen sein.

In letzter Zeit wurden weitere Tools um das DAM herum entwickelt, um ein technologisches Ökosystem für die Markenführung zu schaffen. Dabei handelt es sich zum Beispiel um dynamische Markenrichtlinien, Tools für die Zusammenarbeit und erweiterte Funktionen für Dokumentvorlagen. In der Regel gilt: Werden zusätzliche Tools in die Markenführungstechnologien des Unternehmens integriert, ist dies ein Zeichen von Reife (siehe Grafik).

Anwendungshilfen: Markenrichtlinien

Interaktive Markenrichtlinien bedeuten, dass jeder, der mit der Marke arbeitet oder an dem Prozess beteiligt ist, auf die aktuellsten Informationen zugreifen kann, um zu verstehen wie diese Mittel zu verwenden sind. In der Vergangenheit haben Sie vielleicht eine PDF-Datei mit Ihren Richtlinien erschickt und gehofft, dass sich jeder an die Regeln hält. Diese Richtlinien in Ihrem Markenportal zu verankern, dem zentralen Ort, an dem alle Informationen zur Marke gebündelt sind und für spezifische Aufgaben von allen Beteiligten abgerufen werden können, ist sehr vorteilhaft. Je größer und dezentraler die Organisation ist, desto wichtiger wird diese Funktion.

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Der ultimative Leitfaden für Marken- und Marketingtechnologie

6 Schritte zum Aufbau eines erfolgreichen Markentechnologie-Ökosystems – vom Business Case über die Anbieterauswahl bis hin zur Implementierung.

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Tools für die Zusammenarbeit

Mithilfe von Tools für die Zusammenarbeit können Sie Arbeitsabläufe für Branding und Marketing einrichten und so sicherstellen, dass die Arbeit an einem Asset nach Abschluss automatisch an die Person weitergegeben wird, die für die nächste Phase des Prozesses zuständig ist. Das vermeidet Kosten und Ineffizienzen rund um die Versionsverwaltung und verhindert Engpässe bei der Materialerstellung. Mit diesen Tools lassen sich auch Arbeitsabläufe nach den RACI-Prinzipien (Responsible, Accountable, Consulted, Informed) erstellen, d. h. die Mitarbeiter können die ihnen zugewiesenen Aufgaben erfüllen, aber nicht darüber hinausgehen.

Vorlagen und Management-Tools

Die meisten Tools für die Markenführung sind jedoch keine Standardlösung für alles. Bestimmte Anbieter von Tools zur Markenführung sind möglicherweise besser geeignet für Unternehmen unterschiedlicher Größe oder in verschiedenen Regionen. Die Komplexität der Systeme bringt außerdem mit sich, dass verschiedene Anbieter ihre inhaltlichen Schwerpunkte auf unterschiedlichen Funktionsbereichen haben.

Damit Ihr Technologie-Ökosystem für Ihr Markenmanagement seine Fähigkeiten voll entfalten kann, muss es deshalb genau auf die Bedürfnisse Ihres Unternehmens zugeschnitten sein. All dies kann die Auswahl des richtigen Anbieters äußerst komplex werden lassen.

 

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