Die neue Markenidentität von Royal FloraHolland wurde auf Gebäuden, Beschilderung, Fahrzeugen und Arbeitskleidung umgesetzt.
Die Herausforderung von Royal FloraHolland
Mit 100.000 Transaktionen pro Tag und 400.000 Pflanzen- und Blumensorten ist Royal FloraHolland der größte Marktplatz für Blumen und Pflanzen weltweit. 2014 begann Royal FloraHolland gemeinsam mit Mitgliedern, Kunden und Mitarbeitenden, die Zukunft zu schärfen. Vision, Mission und Ambitionen für 2020 wurden festgelegt, und mit der gesamten Organisation ging es an die Umsetzung – mit einer klaren Mission: Flowering the World Together, Planting Seeds of Opportunities for our Members.
„In einer Welt, die niemals stillsteht, ist es wichtig, sich kontinuierlich zu erneuern.“ Auf dem Weg zu 2020 führte Royal FloraHolland 2016 auch die neue visuelle Identität ein. Nachdem einige Kommunikationsmittel bereits ein neues Erscheinungsbild erhalten hatten, war es Zeit, auch Gebäude, Beschilderung, Fahrzeuge, Arbeitskleidung und die logistischen Mittel anzugehen.

Unsere Lösung
Gemeinsam mit VIM Group wurde die neue visuelle Identität an den Standorten von Royal FloraHolland umgesetzt. Um Konsistenz zu sichern, entstanden Richtlinien für die korrekte Anwendung der neuen Identität. Effizienz, Kosteneinsparung und Nachhaltigkeit waren die Leitprinzipien für den weiteren Rollout.
Auf Basis einer Bestandsaufnahme wurde entschieden, welche Markenträger tatsächlich zur Markenstrategie beitragen. Sorgfältig wurde bestimmt, welche Elemente platziert, versetzt oder entfernt werden sollten. In der Vergangenheit war das Corporate Design auf sehr viele Kommunikationsmittel angewendet worden – teils mit begrenztem Mehrwert. Beim Rollout der erneuerten Identität wurden hier bewusst Entscheidungen getroffen. So wurde etwa beschlossen, funktionale Kommunikation wie Wegweiser künftig neutral, also ohne Corporate Design, auszuführen. Das schuf ein aufgeräumteres Umfeld, in dem die eigentlichen Markenauftritte gut zur Geltung kommen.
Monique van der Valk, Real Estate Consultant
Das Ergebnis
Neben der Tatsache, dass VIM Group viele Kommunikationsträger neutralisiert hat – wodurch die Auswirkungen möglicher künftiger Identitätsänderungen begrenzt werden –, kamen auch nachhaltige Materialien wie LED-Beleuchtung zum Einsatz. Zudem wurden Solarpanels installiert, sodass die für die beleuchtete Fassadenbeschriftung nötige Energie vollständig kompensiert wird.

Neben dem nachhaltigen Ansatz des Rollouts wurden erhebliche Einsparungen erzielt – durch die Bündelung von Aufträgen und die enge Einbindung bei der Lieferantenauswahl. Durch die strategische Auswahl der Markenträger konnte auch an dieser Stelle nennenswert gespart werden, ohne die Markenwirkung zu schmälern.



