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Zehn Tipps für besseres Narrowcasting

Schließlich ist es ein Touchpoint der Marke

Cor van Dronkelaar

Senior Technical Consultant

Screens sind ein hervorragendes Mittel, um digital mit Ihrer Zielgruppe zu kommunizieren. Kein Wunder also, dass dieser Kanal immer beliebter wird und sich häufig auf Messen, an Flughäfen und im Retail findet. Narrowcasting sauber umzusetzen bleibt allerdings eine Aufgabe für geschulte Fachleute. Das wird oft unterschätzt, was zu einer ganzen Reihe von Problemen führen kann: Fehlermeldungen auf dem Screen, schlechte Lesbarkeit oder eigenartige Hardware-Entscheidungen. Diese Probleme schaden nicht nur Ihrer Botschaft, sondern möglicherweise auch Ihrer Marke.

Wie ließe sich das verhindern? Hier sind meine zehn Tipps:

1. Konzeptionelle versus technische Lösungen

Im Idealfall bestimmt das Konzept, welche technischen Lösungen gewählt werden. In der Realität begrenzen die technischen Möglichkeiten oft, wie viel digitale Kommunikation über einen Screen tatsächlich möglich ist. Beginnen Sie mit einem konzeptionellen Storyboard und zeichnen Sie den Ablauf in Schritten auf. Suchen Sie anschließend die passende Hardware und die passenden Lieferanten und passen Sie das Storyboard bei Bedarf an. So kommen Sie zu einer realistischen Umsetzung.

2. Content auf den Screen abstimmen

Häufig sieht man schwarze Balken neben dem Content oder verzerrte Inhalte. Jeder Screen hat eine bestimmte Größe, ein bestimmtes Seitenverhältnis und eine bestimmte Auflösung (zum Beispiel 32″, 16:9 und 1920 x 1080 Pixel). Bei LED-Screens führt die begrenzte Pixeldichte aus kurzer Entfernung zu schlechten Ergebnissen. Solche Details sollten bei der Produktion von Content für eine bestimmte Umgebung berücksichtigt werden.

3. Professionelle Screens einsetzen

Schaufenster, in denen wiederholt der Name des Screen-Herstellers auftaucht, gestapelte Screens mit breiten Rahmen oder schlechte Lesbarkeit durch den Lichteinfall – alles Beispiele für ein gestörtes oder misslungenes Gesamtbild. Nicht jeder Screen lässt sich professionell einsetzen, und das kann die Wirkung Ihrer Botschaft verringern. Informieren Sie sich gut darüber, welcher Screen für welchen Zweck geeignet ist. Für ein optimales Erlebnis berücksichtigen Sie Sonnenlicht, Temperatur, Betrachtungswinkel und weitere Faktoren.

4. Trends und Entwicklungen im Blick behalten

Screen-Hersteller präsentieren auf Messen und Onlineplattformen ständig neue Innovationen. Verschaffen Sie sich einen Überblick darüber, was technisch heute und in naher Zukunft möglich ist. Nischenanbieter entwickeln neue Dinge, die sich zu neuen Lösungen verbinden lassen.

5. LED oder LCD – abhängig vom Content wählen

Bei Content in großen Formaten wird meist LED eingesetzt. LED ist sehr hell und eignet sich gut für den Außenbereich. Der Nachteil: Aus kurzer Entfernung sind einzelne Dioden sichtbar, wodurch LED für detaillierte Darstellungen oder kleine Schrift weniger geeignet ist. In einem Schaufenster etwa, wo die Botschaft auf Armlänge ankommen muss, ist LED nicht die optimale Wahl. Und trotz der Verbesserungen der letzten Zeit sind LED-Screens noch immer störungsanfällig. Müssen Text oder andere Inhalte aus kurzer Entfernung gezeigt werden, sind ein oder mehrere verbundene LCD-Screens mit schmalen oder nahtlosen Rahmen weiterhin die beste Wahl.

6. Touchscreens so bedienbar machen wie zu Hause

Für viele Menschen funktionieren Touchscreens nur auf eine bestimmte Weise – wie ein Tablet oder ein Smartphone. Reagiert ein Screen anders als erwartet, wirkt das oft ungeschickt oder störend. Frustrierend ist auch, einen Suchbegriff über eine Bildschirmtastatur eintippen zu müssen. Das hilft nicht dabei, potenzielle Kunden zu gewinnen. Wenn Sie einen Weg finden, die Steuerung an die Nutzer zurückzugeben – etwa über ihr eigenes Smartphone –, fühlt es sich weniger gekünstelt an. Wie ein Screen auf Berührung reagiert, hängt von Hardware und Software ab. In der Konzeptphase muss festgelegt werden, mit wie vielen Fingern die Anwendung gesteuert werden soll.

7. Gute Software einsetzen und Fehlermeldungen verbergen

Auf riesigen Billboards, Flughafen-Screens oder Bestellterminals von Fastfood-Ketten sieht man häufig Fehlermeldungen, Startmenüs oder Update-Pop-ups. Das schadet Ihrer Kernbotschaft und wirkt sich negativ auf die Markenwahrnehmung aus. Intelligente Software legt keine Fehlermeldungen über den Content, ist nutzerfreundlich und erlaubt es, Inhalte aus der Ferne anzupassen, ohne den Screen abschalten zu müssen.

8. Für passende Halterungen und Gehäuse sorgen

Frei hängende Screens in einem maßgefertigten Gehäuse wirken unprofessionell. Halterungen für den Consumer-Bereich sind oft multifunktional, aber teuer – brauchen Sie eine davon wirklich? Wählen Sie für die Stabilität eine Halterung mit der größtmöglichen VESA-Größe. Überlegen Sie außerdem, ob der Screen in ein Möbelelement integriert werden muss. Wenn ja, sorgen Sie dafür, dass Wärme entweichen kann – auch wenn dafür Lüfter eingebaut werden müssen. Bei einer Störung oder Wartung ist es hilfreich, den Screen erreichen zu können, ohne das umgebende Element zu beschädigen.

9. Kabel und Stromanschlüsse nicht vergessen

In Schaufenstern oder maßgefertigten Möbelelementen müssen Kabel unsichtbar verlegt werden. Ein Screen, der aus der Ferne verwaltet wird, braucht selbstverständlich eine Internetverbindung – am besten immer noch über ein Netzwerkkabel. Testen Sie das alles vor Ort, damit es am Tag der Eröffnung keine Enttäuschung gibt.

10. Den Screen regelmäßig kontrollieren

Jemand sollte dafür verantwortlich sein, den Screen regelmäßig zu prüfen und zu testen. Funktioniert noch alles wie vorgesehen? Ist die Lesbarkeit noch in Ordnung, und erfüllt der Screen weiterhin die Erwartungen der Zielgruppe? Für die meisten Mitarbeitenden im Store ist ein Screen einfach ein digitales Poster. Er muss einen Stoß aushalten und morgens beim Öffnen sofort eingeschaltet werden. Ist das nicht der Fall, sollte er ausgeschaltet oder ganz entfernt werden. Deshalb sollten die Mitarbeitenden im Store schon in der Konzeptphase eingebunden werden, damit sie verstehen, wie die Technik zu nutzen und zu bedienen ist. Bei interaktiven Screens ist das besonders wichtig, denn Mitarbeitende können mit deren wirksamem Einsatz im Verkaufsgespräch mehr Conversions erzielen.

Bereit für optimale Leistung

Jede Anwendung eines digitalen Screens verdient eine maßgeschneiderte Umsetzung. Eine ganze Reihe von Faktoren beeinflusst das Ergebnis. Diese zehn Tipps sind keine Erfolgsgarantie, verhindern aber die häufigsten Fehler und Fallgruben. Wenn Sie sie bei der Entwicklung oder Umsetzung Ihrer Narrowcasting-Anwendung nutzen, sind Sie bereit für eine professionelle und dynamische Präsentation Ihrer Botschaft und Ihrer Marke.

7 Schritte für ein erfolgreiches Rebranding

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Leitfaden für Marken- und Marketingtechnologie

6 Schritte zum Aufbau eines erfolgreichen Markentechnologie-Ökosystems - vom Business Case über die Anbieterauswahl bis hin zur Implementierung.

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