Die 5 wichtigsten Schritte für maximalen Return auf Ihre Rebranding-Investition
Starke Markenbekanntheit und wirksames Marketing sind entscheidend für den Erfolg eines Unternehmens

VIM Group
Eine sorgfältig aufgebaute Markenstrategie verbindet eine Organisation nicht nur mit ihrer Zielgruppe, sondern wirkt auch als wesentliches Unterscheidungsmerkmal gegenüber dem Wettbewerb.

Die Marke eines Unternehmens ist sein wertvollstes Asset und eine der solidesten Investitionen, die es tätigen kann. Als Kern der Reputation einer Organisation bei Kunden und Mitarbeitenden ist die Gestaltung des Markenimages entscheidend für Wachstum.
Der Auslöser für eine Markeninvestition kann vielfältig sein: eine Fusion oder Übernahme, internationale Expansion oder ein disruptiver neuer Wettbewerber. Die Investition kann in Form einer aktualisierten Content-Marketing-Strategie erfolgen oder als multinationales Rebranding, das alles betrifft – von digitalen Assets bis zu Geschäftspapieren.
Markeninvestitionen sind für jede Organisation entscheidend, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Ob einmaliges Rebranding oder kontinuierliche Weiterentwicklung: Hier sind fünf Schritte, mit denen Organisationen den Return on Investment maximieren.
Die Markenwahrnehmung erfassen
Aktuelle quantitative und qualitative Daten sind von unschätzbarem Wert und sollten über alle Unternehmensbereiche hinweg erhoben werden – mit Desk Research, Online-Fragebögen und Stakeholder-Interviews.
„Starke Marken geben ihren Stakeholdern glaubwürdige und konsistente Versprechen; Änderungen an dieser Identität können Konsumenten irritieren“
Die interne Untersuchung sollte die Markenwahrnehmung bei Stakeholdern betrachten und bewerten, ob diese Wahrnehmung zur Mission des Unternehmens passt. Ebenso hilfreich ist es zu verstehen, welche Markenerlebnisse die Wahrnehmung der Konsumenten geprägt haben – und ob positiv oder negativ.
Diese Daten sollten gemeinsam mit Marktforschung zur Markenwahrnehmung genutzt werden. Es ist wichtig, ein Gefühl dafür zu bekommen, wie Konsumenten Touchpoints priorisieren – also die Interaktionen, die Marken mit ihren Kunden haben – und in welchem Maß diese Touchpoints die Identität des Unternehmens vermitteln und den Weg für ein konsistentes, positives Markenerlebnis bereiten.
Zusammengenommen ergeben interne und externe Daten ein Bild davon, wie die Organisation wahrgenommen wird.
Evolution oder Revolution
Es ist entscheidend, die richtige Balance zwischen Ausgaben und Wirkung zu finden: Ambitioniertere und schnellere Veränderungen kosten mehr, also müssen finanzielle Risiken und Chancen abgewogen werden.
Ein langfristiger „Evolutions“-Ansatz bei Markeninvestitionen kann echte finanzielle Vorteile bringen. Längere Vorlaufzeiten helfen Teams zum Beispiel, ihre Arbeit mit minimalen Störungen zu erledigen. Werden Änderungen an markierten Materialien im Rahmen regulärer Austauschzyklen umgesetzt, ist die Veränderung noch kosteneffizienter und weniger störend.
Ein Rebranding im „Revolutions“-Stil kann stärker stören, doch für ein Unternehmen, das Stagnation dringend angehen muss, ist das eine unvermeidbare, aber notwendige Unannehmlichkeit. Ein revolutionäres Rebranding kann größere Wirkung haben, weil Kunden und Mitarbeitende von Tag eins an in die Veränderung eintauchen.
Verbesserungsfelder bestimmen
Kleine Änderungen an der Marke können viele Teile der Organisation betreffen. Wird dieser Schmetterlingseffekt nicht eingeplant, können die Kosten – an Zeit wie an Geld – erheblich sein. Um Kosten zu senken, sollten Unternehmen die Zahl der genutzten Touchpoints rationalisieren, damit weniger gebaut, gedruckt oder entwickelt werden muss. Sie können zudem ihre Lieferantenbasis verschlanken und über Einkaufspreise verhandeln.
Die Veränderung umsetzen
Während der gesamten Umsetzungsphase sollte die Mission der Marke klar definiert und im Blick bleiben. Starke Marken geben ihren Stakeholdern glaubwürdige und konsistente Versprechen; Änderungen an dieser Identität können Konsumenten irritieren, besonders wenn interne Probleme extern sichtbar werden. Unternehmen sollten internen und externen Veränderungen an ihrer Marke dasselbe Gewicht geben.
Ein Markenversprechen umzusetzen ist deutlich schwieriger und komplexer, als es zu formulieren. Eine Markenposition nur zu wiederholen genügt nicht; die stärksten Marken leben ihre Werte. Kluge Planung und Vorbereitung sorgen dafür, dass die Markeninvestition so umgesetzt wird, dass sie der Mission der Organisation treu bleibt.
Den Erfolg messen
Ziele zu setzen und die Performance zu verfolgen trägt dazu bei, den langfristigen Erfolg der Investition zu sichern. Umgekehrt führen fehlende Messung und vage Ziele leicht zu schlecht eingesetzten Budgets und verpassten Chancen.
Durch sorgfältiges Monitoring lassen sich kleine Anpassungen vornehmen, die das Erlebnis für Kunden und Kolleg:innen gleichermaßen optimieren. Der Dreiklang aus Investieren, Messen und Nachjustieren ist das Fundament einer starken Marke und einer erfolgreichen Organisation. Er hilft einer Organisation auch, sich auf revolutionärere Veränderungen vorzubereiten, wenn die Zeit dafür kommt.
Die Umsetzung einer Investition ist keine Momentaufnahme, sondern ein kontinuierlicher Prozess aus Anpassung und Verbesserung. Das erfordert fortlaufendes Monitoring, Flexibilität und Entschlossenheit.
*Dieser Artikel wurde veröffentlicht auf: theneweconomy.com




